Der FRM7 Ein neuer Radschnellweg

Frankfurt am Main

Maintal

Hanau

Das bringt der Radschnellweg

Breite Wege für sicheres Überholen, guter Belag und wenig Unterbrechungen – das ist das Ziel der attraktiven Radschnellwege wie dem geplanten Radschnellweg FRM7, der besonders, aber nicht nur Pendlerinnen und Pendler dazu ermutigen soll, auf umweltfreundliche Weise auf das Fahrrad umzusteigen. Auf einer Länge von gut 17 Kilometern soll dieser Radschnellweg die Städte Frankfurt am Main, Maintal und Hanau auf nordmainischer Seite miteinander verbinden.

Zu diesem Zweck hat die interkommunale Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Regionalverband in der koordinierenden Rolle und den drei Kommunen, im Februar 2016 eine Absichtserklärung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie unterzeichnet. Diese wurde am 20. September 2019 veröffentlicht. Anschließend übernahm der Regionalverband die Aufgabe, das Vorhaben umzusetzen.

Die erarbeitete Vorzugstrasse stieß stellenweise jedoch auf Vorbehalte, weshalb gegenwärtig teilweise eine Neubetrachtung der Strecke auf der Gemarkung von Frankfurt notwendig wird. Hierzu wurde im Spätsommer 2023 eine weitere Untersuchung vergeben, während der östliche Teil Hanau/Maintal bereits für die Umsetzung vorbereitet wird. Auf dieser Website finden Sie Informationen zu Anforderungen und dem aktuellen Planungsstand zum gemeinsamen Projekt des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain und der Städte Frankfurt am Main, Maintal und Hanau.

Foto: ©Stadt Hanau

Für Hanau öffnet sich mit dem neuen Radschnellweg nicht nur eine weitere Verbindung nach Frankfurt, auch der innerstädtische Radverkehr zwischen den nordwestlichen Stadtteilen und der Innenstadt wird stark von dem Projekt profitieren.
Isabelle Hemsley
Stadträtin, Dezernentin für Mobilität, Stadt Hanau

Foto: ©Stadt Frankfurt a.M.

Die Wirtschaftszentren Frankfurt und Hanau mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln optimal zu verbinden, dies ist nicht nur das Ziel der zukünftigen Nordmainischen S-Bahn, sondern auch der Radschnellverbindung FRM7. Jetzt gilt es in einem zweiten Anlauf eine Vorzugstrasse im Frankfurter Stadtgebiet zu ermitteln, die neben den verkehrlichen Aspekten auch die rechtlichen Vorgaben des Umwelt- und Naturschutzes und der Denkmalpflege erfüllt.
Wolfgang Siefert
Stadtrat, Dezernent für Mobilität, Stadt Frankfurt

Foto: ©Mike Bender

Für eine nachhaltige Mobilität braucht es die erforderliche Infrastruktur. Der künftige Radschnellweg ist hier ein wichtiger Baustein. Denn er ermöglicht den Maintaler*innen, auf direktem Weg nach Frankfurt und Hanau zu pendeln. Der damit gewonnene Zeitvorteil macht das Fahrrad zu einem attraktiven Verkehrsmittel. Gleichzeitig wird der Autoverkehr und -lärm reduziert, was die Lebensqualität in unserer Stadt steigert.
Monika Böttcher
Bürgermeisterin, Stadt Maintal

Foto: ©Regionalverband FrankfurtRheinMain

Der Radschnellweg FRM7 wird einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Verkehr und damit zur Zukunft der Mobilität in unserer Region leisten. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Kommunen diesen Weg zu beschreiten und die Anbindung des östlichen, nordmainischen Verbandsgebietes an das regionale Radwegenetz zu entwickeln. Bei der Planung ist die Einbeziehung und der enge Austausch mit den Kommunen ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gesamtprojekt.
Rouven Kötter
Erster Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain

Der Radschnellweg FRM7 – leicht verständlich

Ein Radschnellweg ist ein Radweg, der Sie schneller zum Zielort führt. Den Radschnellweg FRM7 erklären wir ohne viele Fachbegriffe unter folgendem Link. Wir hoffen, dass dies Ihnen hilft.

In leichter Sprache weiterlesen

Die geplante Route

Die 2019 in der Machbarkeitsstudie ermittelte Route für den FRM7 wurde nach gründlicher Untersuchung und Bewertung verschiedener Varianten in Abstimmung mit den Kommunen festgelegt. Auf einer Strecke von 17 Kilometern soll der Radschnellweg künftig die Städte Frankfurt am Main, Maintal und Hanau verbinden und kann mit dem Fahrrad in rund 50-52 Minuten befahren werden.

Im Frankfurter Stadtgebiet startet die geplante Route am Ostbahnhof, führt durch die Ostparkstraße und den Erlenbruch und erreicht über die Bahnunterführung Vilbeler Landstraße die Hanauer Landstraße. Weiter geht es entlang des Mains bis zur Stadtgrenze nach Maintal, wo sie durch die Grüne Mitte Maintal führt. Von dort aus verläuft die Route parallel zur Braubachstraße, erreicht den Bahnhof Maintal-Ost und soll weiter entlang der Bahntrassen führen, bis die Route auf die Landstraße L3209 mündet und über diese den Bürgerpark Hanau erreicht. In Hanau verläuft die Trasse entlang der Frankfurter Landstraße bis zur Otto-Hahn-Schule und dann zur Kinzigaue, wo eine neue Kinzigbrücke in die Hanauer Innenstadt führt.

Die Route bietet eine gute Anbindung an den Bahnverkehr mit Haltepunkten wie Frankfurt-Ost, Frankfurt-Fechenheim (zukünftig), Maintal-West und -Ost sowie Hanau-West. Mit der geplanten Weiterführung der Trasse durch die Stadt Hanau bis zum Hauptbahnhof Hanau wird außerdem ein Fernverkehrsbahnhof angebunden.

Aktuell leben entlang der Trasse etwa 110.000 Menschen und rund 9.600 Schülerinnen und Schüler gehen in der Umgebung zur Schule. Bereits heute nutzen täglich rund 800 bis 1.300 Radfahrende einzelne Abschnitte des künftigen Radschnellwegs. Insgesamt hat der FRM7 ein Potenzial von über 2.000 Radfahrerinnen und Radfahrern pro Tag.

Streckenführung A: Eher an großen Straßen auf Radwegen, getrennt von Autos
Streckenführung B: Eher in ruhigen Wohnstraßen, dafür zusammen mit Autos
Bereits beschlossene Strecke (außerhalb von Frankfurt)
Gesperrt aus Gründen des Natur- oder Denkmalschutzes
Karte ©OpenStreetMap, Eigene Daten

Details zur geplanten Streckenführung

17 Kilometer
Gesamtlänge des FRM7
Der FRM7 führt vom Frankfurter Ostbahnhof über Maintal nach Hanau. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Städten sind entsprechend kürzer.
3 Städte
Ein Gemeinschaftsprojekt
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain ist verantwortlich für die Planung und Umsetzung des Radschnellwegs FRM7. Beauftragt wurde der Regionalverband gemeinsam von den Städten Frankfurt am Main, Maintal und Hanau.
2.000 Radfahrende
pro Tag
So viele Radfahrende werden potenziell erwartet, wenn die Verbindung fertiggestellt ist. In die Berechnung fließen unterschiedliche Faktoren ein, wie zum Beispiel Mitarbeitende von Unternehmen oder Bildungseinrichtungen entlang der Strecke.
50-52 Minuten
Fahrzeit
So lange bzw. kurz ist die Fahrzeit, um mit dem Rad vom Frankfurter Ostbahnhof bis in die Hanauer Innenstadt zu fahren. Besonders in der Berufsverkehrszeit sparen Radfahrende gegenüber dem Autoverkehr damit Zeit und Stress.

Meilensteine des FRM7

Der Radschnellweg FRM7 wird abschnittsweise umgesetzt. Das bedeutet, dass mancher Abschnitt bereits genehmigt ist, während ein anderer noch in der Vorplanung stecken kann. Konkrete Aussagen zum Baubeginn sind momentan in diesem frühen Planungsstadium noch nicht spezifisch zu treffen, da diese von einer Vielzahl externer Unwägbarkeiten abhängen.

Idee (ab 2017)

Bildung einer Projektgruppe aus Verantwortlichen der Kreise und Städte, Organisation von Workshops mit niederländischen Radverkehrsplanenden

Politische Beschlüsse (ab 2019)

Nach Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie bestätigen die beteiligten Kommunen die Weiterführung des Projektes durch kommunale Beschlüsse.

Beginn einer Neuuntersuchung auf Frankfurter Gemarkung (2023)

Aufgrund von Vorbehalten einschlägiger Fachbehörden gegenüber der ermittelten Vorzugstrassse beschließen die Stadt Frankfurt und der Regionalverband FrankfurtRheinMain eine Neuuntersuchung der Vorzugstrasse auf Frankfurter Gemarkung.

Unterzeichnung der Planungs- und Bauvereinbarung (2023)

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain sowie die Städte Maintal und Hanau unterzeichnen eine Planungs- und Bauvereinbarung, die die Aufgabenverteilung im Projekt zwischen den Projektbeteiligten regelt. Die Stadt Frankfurt wird nach Abschluss der Neuuntersuchung auf Ihrer Gemarkung ebenfalls eine solche Vereinbarung unterzeichnen.

Informelle Öffentlichkeitsbeteiligung (2024)

Im Rahmen der Neubetrachtung der Trasse auf Frankfurter Gemarkung wird eine informelle Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

Beginn der Vorplanungsphase (geplant Ende 2024)

Entwurfsplanung (geplant 2025)

Genehmigungsverfahren und Beteiligung (geplant 2026)

Politische Beschlüsse zum Bau

Bau

Häufig gestellte Fragen

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